Die 5 Meter Kuppel

Die kleine Kuppel der Sternwarte ist im Durchmesser 5 Meter groß und beinhaltet vier verschiedene Refraktoren.

Zum Beobachten von Himmelsobjekten mit mehreren Personen gibt es durch die verschiedenen Brennweiten der Teleskope (750 - 1950 mm) gute Möglichkeiten im richtigen Vergrößerungsbereich zu beobachten.

 

Es können alle Objekte des Himmels beobachtet werden. Sonne, Mond, Kometen und größere Nebel sowie Galaxien können dank geringer Vergrößerung gut dargestellt werden. Es ist aber auch möglich planetarische Nebel und Planeten zu beobachten.

 

Zusätzlich können zu Großveranstaltungen die Beobachtungsobjekte mittels neuer Fototechnik auf Bildschirmen dargestellt werden.


Die 8 Meter Kuppel

Die im Durchmesser 8 Meter große Kuppel beinhaltet zwei Reflektoren (Spiegelteleskope). Mit einem Newton und einem Cassegrain Teleskop ist es möglich, unseren Nachthimmel durch eine Öffnung von 16" (40 cm) zu beobachten.

Mit Brennweiten von 1800 mm (Newton) und 6000 mm (Cassegrain) können kleinste Deep Sky Objekte und Planeten beobachtet werden.

 

Da eine so große Öffnung sehr Seeing anfällig ist, das heißt, dass durch die Luftunruhe, trotzt großer Öffnung, keine weiteren Details des Objekts aufgelöst werden können, finden Beobachtungen in der 8 Meter Kuppel sehr selten statt.


Das Rolldachhaus

Das Rolldachhaus dient hauptsächlich zur Astrofotografie. Im Jahr 2015 wurde eine CGEM Montierung installiert, welche unsere Teleskope durch Computersteuerung 100%ig nachführen kann.

 

Ein Apochromat mit 365 mm Brennweite steht zur Deep Sky Fotografie zur Verfügung. Außerdem können mit einem Celestron 925 Spiegelteleskop fantastische Planetenbeobachtungen

und -fotografien durchgeführt werden.

 

Zusätzlich kann auch immer eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv mitlaufen, um eine Großfeldaufnahme anzufertigen oder einen Meteoritenschauer aufzunehmen.

 

Für Besucher gibt es die Möglichkeit sich live Bilder der Objekte vor Ort anzusehen. Die Ringe des Saturn, die Koma eines Kometen oder ferne Galaxien und Nebel erscheinen durch CCD-Technik sofort auf einem Bildschirm.